Jeremiah von Wiesenburg

Frayes Franken Folk

Man ruft mich Jeremiah zu Wiesenburg und geboren bin ich Werne bei Swinfurt. Ich folgte dem Ruf des Papstes um Ungläubige aus der heiligen Stadt zu vertreiben. Nach langen Jahren des Mordens und Plündern wendete ich mich den wahrhaftig wichtigen Dingen des Lebens zu, meiner geliebte Frau Katarina und meinem Sprössling, der mein ganzer Stolz ist. Als ich dies tat verfeinerte ich nicht den Umgang mit dem Schwert, welches ich immer noch zu führen weiß, sondern meine Fertigkeit aus Holz verschiedenste Dinge zu fertigen. Ob Bänke, Tische, Stühle, oder andere Stücke, welche im alltäglichen (Lager)Leben benötigt werden, stelle ich mit unermüdlichem Eifer her. In meiner Heimat behielt ich immer den Kontakt mit meinem Vetter Heynrich bei, der wie ich in manchen dunklen Nächten das schwarze Kreuz mit der Spitze anlegt um Feinde des Papstes zum Verstummen zu bringen. Gemeinsam reisen wir von Zeit zu Zeit durchs Land, schlagen unsere Zelte auf und wie es Gott wollte begegneten wir Gleichgesinnten mit denen wir gemeinschaftlich in unserem Lager lachen, trinken und Wissen austauschen. Obwohl ich ein Kreuz auf der Brust trage bin ich Andersdenkenden nicht verschlossen, wer das nicht glaubt soll meinen Bruder im Geiste Ragnar Gunnarson fragen, mit dem ich Zug um Zug die Krüge, oder das Horn leere. Bei alle dem darf man eines nicht vergessen, wer meine Waffenbrüder und Schildschwestern beleidigt, oder angreift, der wird erfahren wie gut ich meine Klinge zu führen weiß. Wer aber freundlichen und ehrlichen Wortes mir gegenüber steht, der wird gleiches erfahren. Wenn ihr mich bei einem Lager seht so lasst euch begrüßen, den einem Ernsten und Wissbegierigen stehe ich offen und herzlich gegenüber. So lasst es euch gut ergehen, denn das werde ich mit meinem Frayen Franken Folk tun und das bis Asche zu Asche und Staub zu Staub wird.

Deus est Magnus! (Gott ist groß)